Josef Linska
Prozeßbevollmächtigter für chemisch-, galvanische Verfahren

Dipl.Ingenieur (FH)
Nach der Galvaniseurausbildung und dem Abschluß des Studiums „Oberflächentechnik und Werkstoffkunde“ an der damaligen FH-Aalen (heute HTW), begann Josef Linska 1985 im Labor der MTU Aero Engines als Verfahrensingenieur.
Zeitweise in der Schadensanalyse und im Repair-Engineering beschäftigt, entwickelte Josef Linska im Labor der chemisch-, galvanischen Abteilung anwendungsspezifische Schichten, die in modernen zivilen Turbofan-Flugtriebwerken, wie auch in militärischen Strahltrieb-werken, mittlerweile schon seit Jahren im Einsatz sind.
Josef Linska betreut Diplom-, Bachelor- und Masterarbeiten, wie auch Dissertationen u.a. zu Hochtemperatur-Verschleißschutzschichten für Einsatztemperaturen >1000°C auf Basis MCrAlY (M=Co und oder Ni) mit Hartstoffeinlagerungen aus Zirkon-, bzw. Aluminiumoxid.
Im Zuge der Chromsäureverbannung in den Anhang 14 erstellte Josef Linska für eine 12-jährige Zulassungsverlängerung des galvanischen Hartverchromens bei der ECHA die AoA (Analysis of Alternatives), mit der ECHA Auflage an Alternativschichten zu arbeiten. Daraufhin wurde ein entsprechendes Entwicklungsprojekt zum Hartchromersatz gestartet, das er bis Ende 2025 betreute.
Die neuen 3D-Druckverfahren (Additive Manufacturing) mit ihren rauen Oberflächen sind derzeit aktuelles Thema zur chemischen Glättung-, wie auch zur Glättung der Oberflächen mittels Plasmapolierverfahren.
Josef Linska ist im MTU-Konzern der Prozeßbevollmächtigte (PB) für chemisch-, galvanische Verfahren. Er betreut die Fertigung in München und ist Ansprechpartner für die MTU-Maintenance in Hannover und Berlin sowie für die OEM´s Pratt&Whitney, General Electric, Rolls Royce, Safran und IHI. Als fertigungsunabhängiger PB führt er fachliche Audits sowohl intern als auch extern durch und ist für die Zulassung von Lieferanten und deren Verfahren weltweit zuständig.